Eine depressive Verstimmung ist heute nichts mehr, wofür man sich schämen muss. Stattdessen sollte jeder Betroffene schnell die Initiative ergreifen und nach Hilfe suchen. Denn je früher man das Problem angeht, desto schneller kann es behoben werden.

Depressive Verstimmung: Was ist das überhaupt?

Mit einer depressiven Verstimmung fühlen sich Klienten nicht nur niedergeschlagen, sondern auch erschöpft und antriebslos. Nach einer Weile stellt sich meist auch ein Gefühl von innerer Leere ein. Die Betroffenen isolieren sich von ihrem Umfeld und verlieren das Interesse an Hobbys.

Doch jeder Mensch ist individuell und so können auch depressive Verstimmungen sehr unterschiedlich ausfallen. Neben den lustlosen Symptomen können Klienten auch unruhig oder reizbar werden, manchmal sogar aggressive Tendenzen entwickeln. Diese Erscheinungen treten bei Männern häufiger auf als bei Frauen.

Eine leichte depressive Verstimmung ist belastend, doch alltägliche Aufgaben lassen sich noch bewältigen. Der Klient kann zum Beispiel zur Arbeit gehen, erlebt dabei aber ein starkes Stressgefühl. Bei einer mittelschweren Depression funktioniert dies nur noch in sehr begrenztem Ausmaß.

Woher kommen depressive Verstimmungen?

Häufig werden depressive Verstimmungen durch belastende Lebensumstände oder ein Trauma ausgelöst. Weitere Gründe können eine große Veränderung oder anhaltender Leistungsdruck, zum Beispiel bei der Arbeit, sein. Auch der Jahreszeitenwechsel, eine körperliche Krankheit oder ein bestimmtes Medikament sind mögliche Auslöser für eine depressive Verstimmung.

Depressive Verstimmungen behandeln: Coaching und Alternativen

Für  depressive Verstimmungen gibt es vielfältige Therapiemethoden. In Gesprächsangeboten, Psychotherapien oder Coaching-Sitzungen können das Problem erfasst und Lösungswege gefunden werden. Je nach Schwere der Depression können Ärzte auch mehrere Möglichkeiten kombinieren, zum Beispiel eine Verhaltenstherapie und Antidepressiva.

In jedem Falle sollten depressive Verstimmungen möglichst früh behandelt werden. Denn dann bestehen für die Betroffenen die größten Chancen, schnell wieder auf die Beine zu kommen. Angehörige können den Patienten unter die Arme greifen, indem sie gemeinsam mit ihnen nach professioneller Hilfe suchen oder bei alltäglichen Aufgaben im Haushalt helfen.

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